Mirabelle Kajenjeri, Klavier
Mirabelle Kajenjeri ist eine französische Pianistin „mit einem einzigartigen Anschlag, die selbst die schwierigsten Passagen mit einem (diskreten) Lächeln meistert und durch ihre Natürlichkeit und Großzügigkeit besticht” (La Libre Belgique).
Mirabelle wurde 1998 als Tochter burundischer und ukrainischer Eltern geboren und lässt sich stark von ihrem multikulturellen Erbe inspirieren, ein Thema, das sie insbesondere als Gastrednerin bei TEDxRoubaix behandelt hat.
Das Jahr 2024 markiert einen Wendepunkt in ihrer Karriere mit wachsender internationaler Anerkennung. Sie beginnt eine künstlerische Residenz an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien und tritt der Fondation Gautier Capuçon bei. Im Jahr 2025 wird sie zur Preisträgerin des Concours International Reine Elisabeth ernannt und gibt ihr Debüt in der Berliner Philharmonie an der Seite des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter der Leitung von Tianyi Lu.
Ihr erstes Album, Étincelles (KNS Classical, 2022), bietet eine Reise von Beethoven bis Fafchamps, getragen von einem Sinn für Farbe und inneren Rhythmus, der zu ihrem Markenzeichen geworden ist.
Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten: 1. Preis beim Santa Cecilia International Piano Competition (2021), 2. Preis beim Kissinger KlavierOlymp (2023) sowie Halbfinalistin beim Arthur Rubinstein International Piano Master Competition (2023) und beim Cleveland International Piano Competition (2024).
Ihre Karriere wurde von Institutionen wie der Fondation Safran, der Fondation Wilhelm Kempff, der Lieven Piano Foundation und der Yamaha Music Europe Foundation unterstützt.
Sie tritt international bei Festivals wie den Flagey Piano Days, dem Kissinger Sommer oder den Piano Days Cleveland auf und arbeitet mit Orchestern wie dem Brussels Philharmonic, der Philharmonie Baden-Baden, der Real Filharmonía de Galicia, dem Orchestre de Picardie und dem Orquestra Filarmónica Portuguesa zusammen.
Parallel zu ihrer Karriere als Konzertpianistin engagiert sie sich aktiv in der Musikvermittlung für ein junges Publikum und nimmt regelmäßig an interdisziplinären Projekten teil, darunter auch im Rahmen von Firmenveranstaltungen.
Sie ist Absolventin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und des Conservatoire Royal de Bruxelles und studierte bei Anna Malikova, Ewa Kupiec, Mikhaïl Faerman und Vladimir Soultanov. Ihre Entdeckung des Klaviers im Alter von 5 Jahren wurde von Natalia Grebennikova in Kiew initiiert.
Als vielseitige Musikerin ist sie auch eine leidenschaftliche Geigerin, da sie seit ihrer Kindheit beide Instrumente studiert hat. 2018 schloss sie ihr Bachelorstudium in Violine am Conservatoire Royal de Bruxelles mit Auszeichnung ab.














































